Rückblick 1964-2007      Ausstellungen/Recent Exhibitions

Dresden - Zyklen und Variationen

6 Kopfkisen nach Albrecht Dürer - Aquarell auf Papier6 Kopfkissen nach Albrecht Dürer

meaning 6 Pillows inspired by Albrecht Dürer(und serielle Arbeiten aus dem Jahr 2007 arrangiert in Sechsergruppen)

Christopher Haley Simpson Aquarell & Videoprojektion, Auftrags- und Festmalerei 2007

Ausstellungsdauer: 9. November-3. Dezember 2007

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 9. November um 21:00 Uhr lade ich Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Einführung: Alexander Lange, Kulturamtsleiter Radebeul Musikalische Umrahmung mit 6 deutschen Schlagern der
20er & 30er Jahre durch das kleine Franz-Lasch-Ensemble
mitsamt Herrn Franz Lasch (Stimmbänder & Pomade) und Fräulein Sabine Raatz (Akkordeon) Die Ausstellung “6 Kopfkissen nach Albrecht Dürer” wurde ermöglicht durch Albrecht Dürer und die Liebe von Roy & Lelia Simpson

Veranstaltungen während der Ausstellung

Die 6 Kopfkissen u.s.w. können Sie auch am Tag des offenen Ateliers am Sa., 17.11. 2007, 10-19:30 Uhr, besichtigen. An diesem Tag haben Sie auch die Möglichkeit, den großformatigen Kalender “Gärten & Höfe der WGJ” (2008) von Christopher Haley Simpson käuflich zu erwerben.Danach freies Tanzen in der Galerie 20-24 Uhr!Schwarz.../Apokalypse/Melancholia/Frauenbad/...Weißfreie Mediencollage nach Motiven Albrecht Dürersvon blueLAB mit Jo Siamon Salich, digitale Strichätzungen,Günter Heinz, Posaune, Matthias Macht, Schlagzeug, Ka Dietze, Tanz, Freitag, den 30 .11., um 21 Uhr & gleichzeitig Finissage der Ausstellung 6 Kopfkissen nach Albrecht Dürer Und es gibt sie wirklich, die sechs! Aufmerksam darauf wurde ich 1992, als ich mich auf dem Weg nach Italien bei der Künstlerin Sabine Schalkau in München aufhielt. Ich erzählte ihr über meine bisherige Traummalerei und meine Sicht auf das Kopfkissen als erster Bildschirm, (nach dem Fenster natürlich) und irgendwann fragte sie, ob ich die “Sechs Kopfkissen” von Albrecht Dürer kennen würde? - und zeigte mir eine Abbildung davon.Zusammen mit 6 aquarellierten Steinen aus Skandinavien, 6 Tannenzapfen von Omaha Beach, 6 Zeichnungen aus Arles von der Studienreise 2007, (wo van Gogh durch mein ungezwungenes Zeichnen im Café erschienen ist), 6 Familienbildnissen aus Lancaster, und nicht zuletzt 6 freistehenden Ölbildern vom weinfestlichen Treiben um die Friedenskirche von Altkötzschenbroda diesjährig gemalt, (doppelseitig, also eigentlich 12, auf denen u.a. der Clown Locci auf der Bühne und der beobachtende Schauspieler Rolf Hoppe unterm Baum sitzt)) mit alldem stelle ich meine 6 Kopfkissen nach Albrecht Dürer und daraus resultierende Variationen 6 Jahre nach deren Entstehung endlich aus. Mit der Ausstellung der 6 Friedenskirchen von Kötzschenbroda lege ich Rechenschaft ab, gleichzeitig möchte ich mich bei Helmut Raeder für die Ernennung zum diesjährigen Festmaler bedanken und für die vielen Inspirationen, die mir dabei zuteil wurden. Mit den 6 Friedenskirchen soll der spätsommerliche Geist vom Dorfanger und den Streuobstwiesen nochmal aufflackern und symbolisch Einzug in die blaue FABRIK nehmen, seriell-impressionistisch auf samtenen Pinselstrichen getragen. In Gedanken vergleiche ich meinen bescheidenen Bildertransport mit dem Raeder’schen Schaubuden-Sommer, der jedes Jahr hingebracht, aufgebaut und seine diversen surreal-kombinierten Türen aufschlägt - wodurch eine Satellitenstadt aus einem künstlerischen Parallel-Universum mitten in der Neustadt auf Zeit gegründet zu sein scheint, um nach nur wenigen Tagen wieder abgerissen zu werden und zu verschwinden. Alpha und Omega mit Taktstock.Ach nein, bevor ich es vergesse - ein Teil der Ausstellung sollte den begleitenden Zeichnungen und Aquarellen gewidmet werden, die ich für meinen größten Auftrag in diesem Jahr “Gärten & Höfe” geschaffen habe. Die Bilder sind für Frau Knorr, Herrn Dietrich, Frau Pietag und die 7000 Mitglieder der WGJ entstanden. Bei allen bedanke ich mich herzlich, ganz besonders aber bei den vielen Modellen. Für diesen Auftrag malte ich unter anderem deutsche Eichen hinter dem Königsheimplatz, ein Großes Rasenstück auf der Dürerstraße und meinen allerersten Hasen (Herr Friedemann genannt), womit wir wieder bei Albrecht Dürer und seinen 6 Kopfkissen angelangt sind. Eine unvollständige Jahresrevue gespickt mit Verschiedenem, kein Hauptthema, eine Sammlung bildkünstlerischer Intermezzi verbunden durch die Zahl 6 also.P.S. Vergessen wollte ich nicht, diese Ausstellung auch Franz Lasch oder Clown Locci oder Felgentreu, wie auch immer er heißt, aber eigentlich dem Maestro der Metamorphosen selbst zu widmen, dessen Obstwiesen-Bühne von fröhlich aufgebrachten Kindern überrannt wurde. Wollt Ihr den totalen Clown? Ihr habt ihnschon. Seid Dankbar. (Ich bin doch schon sehr dankbar.)P.S.S. Vergessen sollte ich auch nicht, diese Aus-stellung meiner Mutter zu widmen, die am 9.11.1943 geboren wurde, ein naives Waisenkind, das erst beim Fall der Berliner Mauer euphorisch-prozessuales Geschichtsbewußtsein erlangte. “An meinem Geburtstag ist die Berliner Mauer gefallen!” erzählt sie mit etwas zahlenmyst-ischem Stolz. “Aber Lelia! Die Kristallnacht fand auch am 9.11 statt!” “Was war das, Christopher?” “ Das war, als die Nazis die Synagogen nieder brannten”, sagte ich und trübte die Stimmung an ihrem Tag etwas, dabei wollte ich die Mauer-Fall-Euphorie in einem “Semi-detached” Reihen-haus an der Canterbury Avenue in wie Dürer die Gesichtsfalten seiner Mutter.

Here is a new selection of my most significant exhibitions to date, arranged not in chronological order but according to my opinion of their historical and then their aesthetic value, or closeness to my heart.

I hope sooner than later to put a documentation of my legendary exhibition
1001 Nachttischlampe
(1001 Bedsidelamps)
in the internet